#LebenOhneSchule – aber nicht ohne Bildung
Mehr Menschen passten in den Saal des Lichthaus Kinos in Weimar leider nicht hinein. Menschen aller Generationen – Babys und Kinder wie selbstverständlich mit dabei. Viele mussten auf einen spontan angesetzten Folgetermin vertröstet werden. Es war der 8. Mai – ein denkwürdiger Tag an einem denkwürdigen Ort. Bertrand Stern wies zur Eröffnung der Vorstellung darauf hin. Freiheit. Befreiung aus einem System der Unterdrückung. Mit diesem Bild erwartete ich, in mein „antikes“ Sofa versunken, den Film CaRabA.
„Der fiktionale Film CaRabA zeigt eine Welt ohne Schulen. Fünf junge Menschen suchen darin ihren ganz eigenen Weg. Phantasievoll erforscht der Coming-of-Age Film, wie das Leben selbst zum fortwährenden Bildungserlebnis wird. Der erste Spielfilm zur Zukunft der Bildung regt an, gemeinsam Visionen zu entwickeln. Die Ausgangsfrage ist: Wann und wo geschieht Bildung eigentlich? In dem Episodenfilm CaRabA forscht SASKIA (24) an einem Schlafmittel und ringt um dessen Anerkennung; der entwaffnend-naive NURI (8) begleitet seinen Vater beim Taxifahren und interviewt die Fahrgäste; der verträumte LOVIS (14) spielt Tischtennis im Park, arbeitet an der Zeit und verliebt sich; MAX (15) malt Waschmaschinen beim Schleudern und entdeckt Gott in Dürer (oder umgekehrt); während bei der erst ziellosen JANNE (15) das Schicksal zum temporären Auszug von zuhause und zur Feldforschung über Familie führt. CaRabA erzählt von Vertrauen – in sich selbst und in die Menschen um einen herum.“
https://filme.kinofreund.com/f/caraba
Ein denkwürdiger Tag auch in der fiktiven Gesellschaft von CaRabA: Die Schulpflicht gilt offiziell als abgeschafft. Dies ist der Ausgangspunkt für einen Ensemble-/Episodenfilm, der sich mit der Frage beschäftigt, wie Bildung, Lernen und Leben ohne das von den Machern längst veraltete System der institutionellen Schule funktionieren kann. Ein „Was wäre, wenn …“ im gesellschaftlich utopischen Setting.
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Was wäre also, wenn weder Lehrpersonal noch Eltern noch ein von extern auferlegter Stundenplan den Alltag junger Menschen definieren würden? Sie fangen an zu forschen. Jede:r auf ganz individuelle Weise, basierend auf den ganz eigenen Interessen und Fähigkeiten. Sie googeln. Sie gehen auf die Suche – nach Sinn, nach Antworten, nach sich selbst. Die Wege sind selten geradlinig. Umwege und Sackgassen gehören wie selbstverständlich dazu. Es gibt keinen Zeitdruck, keine Prüfungen außer die des Lebens, keine Vorgaben außer dem eigenen Anspruch. Die jungen Menschen suchen sich Mentor:innen, die ihnen Wissen und Erfahrung weitergeben und im Dialog auf Augenhöhe mit ihren Mentees wiederum neue Erkenntnisse gewinnen. Ein bisschen Sophies Welt, vielleicht, aber weniger von oben herab.
Als eine zentrale Einrichtung für freie Bildung bietet beispielsweise die „Keimzelle“ Angebote und Orientierung für wissbegierige Menschen. Angelehnt an das universitäre System kann man sich hier ganz nach den eigenen Interessen, Stärken und Talenten bilden.
Wahlverwandtschaften bilden das „Dorf“ für einige Protagonist:innen, ein (analoges) soziales Netz, das Lücken des „zugewiesenen“ Lebens füllt.
„Ich will nichts werden, ich will etwas tun.“
aus dem Film CaRabA
CaRabA ist charmant – ein philosophischer Diskurs in lebensnahe Geschichten verflochten. Hier ist niemand perfekt, alle sind auf irgendeine Weise auf dem Weg. Der Film ermöglicht einen Perspektivwechsel, der in der heutigen Gesellschaft noch ein großes Tabu darstellt, wie mir scheint. Ohne Schule leben? Wie wenige trauen sich darüber ernsthaft nachzudenken, wenngleich das aktuelle (und dabei so überholte) System so vielen Familien (und Lehrpersonen) auf den Schultern lastet.
Bertrand Stern ist ganz klar in seiner Haltung: es geht ihm nicht um alternative Schulformen, Homeschooling, Fernschulen oder eine Schulreform. Keine Kompromisse. Er sieht die Schulpflicht, die Pflicht, an einen Lernort gebunden zu sein und in Abhängigkeit zu bestimmten Lehrpersonen – seien es Lehrer:innen oder Eltern – zu stehen, als die Menschenwürde verletzend, als entmündigend und bevormundend. Die angeborene Neugier des Menschen entwickle sich auf natürliche Weise, wenn man ihn nicht daran hindere.
Die Sicht auf junge Menschen, auf Menschen generell, ist wertschätzend und vertrauensvoll. Der Film zeigt Vertrauen in die freie Entfaltung und den Menschen als soziales Wesen. CaRabA ist an den Bedürfnissen der Einzelnen im gesellschaftlichen Kontext orientiert. Ein so wichtiges und wertvolles Thema.

Cast
Der Film besetzt unbekannte oder wenig bekannte Schauspieler:innen. Als Ensemble-Film gibt es keine:n einzelne:n Hauptdarsteller:in, aber fünf junge Kern-Protagonist:innen sowie eine ganze Menge Nebenfiguren. Für eine abgebildete ganze Gesellschaft so notwendig. Ich empfinde den Cast als sehr sympathisch und passend besetzt. Die wertschätzende Arbeit mit jungen Menschen ist essenziell – nicht nur für die Authentizität des Films.
Ästhetik
Eine realistische, fast dokumentarisch anmutende Ästhetik (mit Handkamera) mischt sich mit komponierten und ästhetisch sehr wirkungsvollen Bildern. Das gefällt mir.
Ein bisschen Kritik
Ein wenig fehlt mir die emotionale Tiefe der Figuren und Konstellationen. Die Episoden wirken wie ein Planspiel, dem wir eher aus etwas Abstand folgen. Starke Gefühle und Konflikte, die uns unweigerlich in die utopische Welt hineinziehen, gibt es eher nicht. Dennoch sind die Probleme und Intentionen der Protagonist:innen durchaus nachvollziehbar, herzlich und die Erzählung amüsant. An die konstruierten Dialoge teils philosophischen Inhalts musste ich mich erst gewöhnen. Mit der Zeit empfand ich sie aber als einen netten Kontrast zum ansonsten realistisch orientierten Geschehen. Als mir Produzent Joshua Conens später erklärte, dass der Drehbuchautor eigentlich aus dem Theaterbereich stamme, wurde es schlüssiger für mich.
Ob provokative Fragestellungen im Laufe von Lernprozessen – wie zum Beispiel danach, warum Inzest strafbar ist – unbedingt sein müssen, weiß ich nicht. Auch hier bleibt es mir zu beobachtend theoretisch. Der Film bietet definitiv einigen Stoff zum Diskutieren, um ins Gespräch zu kommen.
Die Utopie, die CaRabA zeichnet, ist eine mögliche von sicher vielen. Als mit dem klassischen Schulsystem aufgewachsen, spürte ich während des Films immer mal wieder Widerstand. Fehlendes Vertrauen konnte ich bei mir selbst gut beobachten. Und das, obwohl ich eine große Verfechterin des intrinsisch motivierten Lernens bin und dem Schulsystem äußerst kritisch gegenüber stehe. Unsicherheit steigt auf, wenn vertraute Systematik plötzlich fehlt. Was tritt wirklich an deren Stelle? Wie komme ich aus der Angst vor Haltlosigkeit heraus? Ich fragte mich, wie realistisch diese Utopie ist, was die Schattenseiten wären und wie weit wir in der Realität eigentlich schon sind. Joshua Conens war so freundlich, sich mit mir über meine Fragen zu unterhalten.
Die Essenz aus dem Interview gibt es auf der nächsten Seite.
[nextpage title=“Fragen zum Film“]
Fiktion oder Dokumentation?
Die Wahl fiel im Laufe der Stoffentwicklung auf die fiktionale Erzählform, erzählt mir Produzent Joshua Conens. Anfangs sei das Projekt dokumentarisch mit inszenierten Elementen gedacht gewesen, im Laufe der inhaltlichen Beschäftigung sei das Team dann aber über den Spielfilm an das notwendige Visionieren gekommen. Sie wollten die gesellschaftliche Perspektive aufzeigen, eine Realität, die es noch nicht gibt. Aktuell kann man real nur Einzelfälle beobachten.
CaRabA verwendet Elemente einer Mockumentary. Sehr geschickt, wie ich finde. Das Publikum wird so direkt von Anfang an in die Was-wäre-wenn-Stimmung hineingezogen. Die Utopie (zumindest empfinde ich sie als solche) bleibt durch den fiktionalen Charakter angenehm offen und als Möglichkeit erzählt, die gedanklich weitergesponnen werden kann. Während das dokumentarische Format meines Erachtens eine eingeschränkte und zu gefestigte Allgemeingültigkeit mitgebracht hätte.
Schulpflicht – Bildungspflicht – Lernpflicht?
Deutschland ist streng genommen((Schweden bietet gesetzlich die Möglichkeit des Heimunterrichts, der jedoch wegen zu strenger Auflagen praktisch nicht möglich ist.)) das einzige europäische Land mit einer Schulpflicht, die als Schulzwang, also die Bindung an ein Schulgebäude, ausgeführt wird. Familien anderer Länder steht es mehr oder weniger frei, ihre Kinder auch in privaten Bildungseinrichtungen oder zu Hause zu unterrichten bzw. unterrichten zu lassen.
Eine Übersicht aus dem Jahr 2008 gibt es hier im unerzogen Magazin.

CaRabA geht gedanklich jedoch weit darüber hinaus. Auch über alternative Schulformen, Fernschulen, freie oder reformierte staatliche Schulen. Wie oben erwähnt, geht es Bertrand Stern um das Ausbrechen aus dem System (egal, welchem). So weit ich es verstanden habe, gibt es in der Utopie von CaRabA noch Schulen. Diese werden jedoch nicht gezeigt, weil sie in jener Welt einfach nicht mehr relevant sind.
Joshua erläutert mir den Unterschied zu den hiesigen freien Schulen: Er sieht dort eine gewisse Beliebigkeit. „Wo sind die Vorbilder?“, fragt er. Menschen lernen durch Nachahmung. „Wo sind diese Anknüpfungspunkte?“ Er sieht eher einen Bauernhof oder ähnliches als geeigneteren Lernort, in einer gleichberechtigten Gemeinschaft, schließlich seien auch freie Schulen letztlich an ein Gebäude (und Lehrende) gebunden. Sich gänzlich frei zu machen von einzelnen Personen, von Eltern oder Lehrpersonen als einzige Quelle von Wissen und Fertigkeiten, von einzelnen Orten, Gebäuden, ist ein Kerngedanke von CaRabA.
Kinder und Erwachsene
Mir fällt auf, dass Joshua konsequent ‚junge Menschen‘ statt ‚Kinder‘ sagt. Wie wertschätzend das klingt. Ich hatte es vor Längerem auch versucht, in meine Alltagssprache zu integrieren. Gar nicht so einfach.
Alle Erwachsenen seien bewusst etwas „schräg“ dargestellt. Ich sehe, dass dies den Fokus auf die jungen Menschen, mit Betonung auf Menschen, legt. Es gibt die unterschiedlichsten Familienkonstellationen, viele verschiedene Themen und Herausforderungen. Es werden bewusst auch nicht präsente Eltern erzählt, die also einen „Bildungsauftrag“ nicht erfüllen könnten. Die Gesellschaft in CaRabA ist in ihrer Mischung angenehm heterogen.
Wie realistisch ist die Utopie?
„Eigentlich gar nicht so visionär“, erklärt Joshua. Vieles finde im Kleinen heute schon statt. CaRabA soll helfen, den Fokus zu verschieben, einen Perspektivwechsel erleichtern. Das Publikum soll sehen: Es ist gar nicht so viel nötig.
CaRabA ist bewusst sehr nahe an das Jetzt und Hier angelehnt. Es ist eine Gesellschaft, die wir relativ unproblematisch morgen schon leben könnten. Ich denke an digitale Bildungsangebote, Kinder-Uni, Kinderkonzerte, Mitmach-Aktionen, „Türen auf für die Maus“, Praktika, Volkshochschulen (im positivsten Sinne), AGs, Clubs, … Es scheint grundlegend schon viel Potential zu geben. Dass es eigenverantwortlicher, unabhängiger wird und selbstverständlich, sich Bildung auch „von der Straße“ zu holen und dass zentrale Einrichtungen Bildungsoptionen individuell zuordnen, bräuchte hier und da noch die ein oder andere Entscheidung und vor allem ein bestimmtes Bewusstsein. Dafür ist der Film da.
Joshua betreibt sich selbst als „konsequenten Autodidakten“. All das im Film Gezeigte sei so naheliegend und eigentlich ganz einfach. „Wieso sollte man es anders machen?“
CaRabA möchte keine Antworten liefern, wie es „besser“ wäre. Aus einer ethischen Haltung heraus („positives Weltbild“ im Gegensatz zu „negativem Weltbild“) gelte es, die nötigen Konsequenzen zu ziehen, als Gesellschaft Lösungen zu finden. Joshua glaubt daran, dass wir Lösungen finden, sei es auf politischer Ebene (z.B. die Schulpflicht abzuschaffen) oder finanziell.
Die Kehrseite der Utopie?
CaRabA erzählt keine Heile-Welt-Geschichte. Immer mal wieder wird es unangenehm, wenn die eigenverantwortliche Forschung, z.B. an einem Medikament, gefährlich zu werden scheint. Dennoch ist die Grundaussage eine Positive, wenngleich Joshua berichtet, dass manche Zuschauer:innen die Welt von CaRabA als Dystopie wahrnehmen.
Ich frage mich: Wie würde sich die Utopie weiterspinnen, wenn man z.B. radikale Gesinnungen mit bedenkt? Also, wenn die Schulpflicht Kinder aus radikalen Elternhäusern nicht mehr zwangsläufig mit demokratischen Werten in Kontakt bringen würde. Wenn sich ein Teil der Jugendlichen ausschließlich mit z.B. (rechts-)radikalen Mentoren „bilden“ würden – die z.B. reale wissenschaftliche oder historische Ereignisse leugnen statt sie zu lehren. Gerade in einer Übergangszeit eine Gefahr, die ich sähe.
Aus mir sprechen natürlich die Ängste, das gewohnte System zu verlassen. Eines zu betreten, das trotz „es braucht gar nicht viel“ so neu und unvorstellbar ist, dass sich das Was-wäre-wenn in meinem Kopf zu Katastrophen-Szenarien spinnt. Ängste, durch die im gewohnten gesellschaftlichen Umfeld solch visionäre Gedanken schnell abgeschmettert werden. ANARCHIE!!1!11!!!
Bertrand Stern antwortet darauf, dass das Leben eben Gefahren bietet. Das Leben, eben. „Die Würde des Menschen, jedes einzelnen, ist unantastbar“, betont er. Joshua Conens fragt, ob es Demokratie fördernd sei, die Menschen vor ihren Versuchungen zu schützen. Letztlich resultierten diese daraus, sich nicht wahrgenommen zu fühlen. Aus dem Gefühl von „Ich habe nichts zu sagen“. Er habe die Hoffnung, dass die Gefahr, die von solcher Art „Parallelgesellschaften“ ausgehe, sich durch eine Abschaffung der Schulpflicht, im Gegenteil, auflöse: Es gebe mehr Durchmischung, mindestens generationelle, idealerweise kulturelle. Letztlich hätten diese Gefahren aber nicht generell etwas mit der Schulpflicht zu tun. Schließlich existieren diese Bewegungen auch jetzt – trotz Schulzwangs.
Ich frage weiter: Wie bleibt die Qualität von Wissen und Bildung gesichert? Wie würde eine Abgrenzung zu Halbwahrheiten, Fake News und gefährlichen Behauptungen, die nicht wissenschaftlich gesichert sind, stattfinden? Aber, aber, das Internet.
Wie wird Bildung gefiltert, fragt Joshua zurück. Passiert das in der Schule, durch die Lehrer:innen? Generell müssten Angebote geschaffen werden, um eine Auseinandersetzung mit „den Medien“ zu fördern. Medienpädagogische Initiativen, aber eben – außerschulisch.
Auf der nächsten Seite gib es die Credits zum Film CaRabA.
[nextpage title=“Credits“]
CaRabA – #LebenOhneSchule
Regie: Katharina Mihm
Drehbuch: Andreas Laudert
Cast: Emma Frieda Brüggler, Anjorka Strechel, Wolf Gerlach u. a.
Laufzeit: 92 min.
Web: http://www.caraba.de
CaRabA in den Sozialen Netzwerken
Kino
„Seit der Premiere am 4. Mai 2019 ist CaRabA in der Welt und wird an vielen Orten gezeigt.
Das war von Anfang an unser wichtigstes Ziel: möglichst vielen Menschen den Film zugänglich zu machen und gemeinsam ins Gespräch zu kommen. Bei den meisten Veranstaltungen ist jemand vom Team dabei für ein anschließendes Gespräch (außer es steht anders dabei).“
Zu den aktuellen Vorführungen geht es hier.
DVD
„Den Spielfilm CaRabA gibt es seit Juni auf DVD mit vielen zusätzlichen Extras und in der Sonderedition aus Pappe zu kaufen.“
Nur im Shop oder bei den Kino-Vorführungen mit Anwesenheit der Filmemacher.
Stream
Ab dem 1. November 2019 wird CaRabA auch online als Stream verfügbar sein!
Veranstaltungen
Im Herbst geht es auf Veranstaltungstour zu Freilernfestivals, in Schulen und Kulturzentren. Infos dazu auf der Website.
Personen
Bertrand Stern
Initiator
„Bertrand, 1948 geboren, beschäftigt sich als freischaffender Philosoph mit Fragen der Zivilisationskritik mit Blick auf die Menschenwürde. Seine jahrzehntelange Arbeit und Forschung zur Würde des Subjekts ist wesentliche Grundlage für das Drehbuch.“
Joshua Conens
künstlerische & wirtschaftliche Leitung
„Joshua ist als Creative Producer für die Realisierung des Films verantwortlich. Von der Begleitung des Drehbuchprozesses, der Finanzierung bis zum Vertrieb sorgt er dafür, dass das Projekt erfolgreich wird und bildet die Konstante.
Joshua, 1987 geboren, ist seit über 10 Jahren als Filmemacher tätig. Verschiedenste Spiel- und Dokumentarfilme hat er als Produzent und Kameramann realisiert. Gleichzeitig begleitet ihn seit mehr als 10 Jahren die Bildungsfrage: angefangen mit dem Projekt „Yumendo“, einem selbstorganisierten Orientierungsjahr nach der Schule bis zum „HandlungsSpielRaum“, einem freien Bildungsraum in Berlin.
‚Wie wird es möglich, aus einer inneren Verfassung und den passenden Rahmenbedingungen, sich nicht durch Institutionen entmündigen zu lassen, sondern aus einer eigenen, inneren Sinnerfahrung heraus sich gestaltend in die Welt zu stellen? Ich bin der Meinung, dass das eine essentielle Frage der Zeit ist. Und das muss selbstverständlich bei den jungen Menschen beginnen. Deshalb arbeite ich seit 2014 an CaRabA, weil ich hoffe und zuversichtlich bin, dass CaRabA dazu einen wichtigen Beitrag leisten kann!’“