Auf in den Mampf!

„Beziehung vor Erziehung im Alltag“
Tag 2 – Essen

aus der Insta-Challenge #beziehungsalltag

https://www.youtube.com/watch?v=ffaFN42bdKk

Essen vor dem Fernseher?

„Um HIMMELS Willen!“ Ups. Mache ich auch oft.

OK, schauen wir mal genau hin: Warum eigentlich nicht?

  • „Das Kind wird dick.“
  • „Die Möbel werden vollgeschmiert.“
  • „Als Familie isst man gemeinsam am Tisch.“
  • „Es wird am Tisch gegessen.“
  • „Das Kind wird niemals ein gesundes Verhältnis zu Essen oder Medienkonsum aufbauen können.“

Prima. Da haben wir ein paar schöne Ängste, denen wir Hallo sagen können.

Du bist verantwortlich für das Wohl deines Kindes. Das ist eine krasse Aufgabe, findest du nicht? Ein Menschenleben, das allein in deiner (eurer) Hand liegt. Du kannst dir mal auf die Schulter klopfen. So eine Verantwortung stemmst du schon seit einer ganzen Weile.

Hat dein Kind denn ein gestörtes Essverhalten? Dann lohnt es sich, da genauer hinzusehen. Was braucht es möglicherweise (wirklich)? Kompensiert das Kind ein anders gelagertes Problem?

„Das Gehirn spürt keine Sättigung, wenn es durch Flimmerbilder lahm gelegt ist.“ Dazu bin ich zu wenig Fachfrau im medizinischen Bereich, aber bin mir sicher, dass dies individuell unterschiedlich ist. Aber ja, generell essen auch Erwachsene vor dem Fernseher wohl eher über den Bedarf hinaus als ohne. Zumindest statistisch gesehen.
Ich kenne Kinder, Wenig-Esser zum Beispiel, die so zumindest länger als 5 Minuten vor ihrem Teller sitzen bleiben, ohne sie dazu zu zwingen. Aber natürlich ist der Fernseher kein Mittel zum Zweck. Da hast du völlig Recht.

Alternativen

Wie wäre also, und das ist ja eigentlich auch klar, eine gesunde Auswahl an Dingen, die Abwechslung bieten und nicht so schlimm sind, wenn immer wieder zugegriffen wird. Kleine Portionen anbieten? Ein kreatives Spiel draus machen, eine Fingerfood-Strecke zwischen Küche und Wohnzimmer vielleciht, und vielleicht wird ja der Fernseher dann uninteressant?

Und um Bewegung zu schaffen, gehe das Problem lieber direkt an, statt über den Fernseher.

Wenn du Angst um deine Möbel hast, kannst du mit Handtüchern, Decken und Überzügen improvisieren?

„Es wird …“, „ …tut man …“, „NIEMALS“ – merkst du selbst, oder? Kinder sind klug. Sie lernen es, in dieser oder einer anderen Umgebung am Tisch zu essen. Versprochen. „Ich möchte gern mit meiner Familie gemeinsam essen.“ Juhuuu. Das ist großartig. Das zu kommunizieren, ist Gold wert. Das ist dann euer Ritual, in dem du dein Bedürfnis deutlich äußerst und ihm eine hohe Priorität gibst. Und vielleicht könnt ihr ja (ab und an oder öfter) auch mal ein Picknick mit einem tollen Film nebenher machen? POPCORN!

Mein Fazit

Schau, was euch gut tut. Lohnt es sich, das Kind am Tisch festzutackern beim Essen, der Gemeinschaft willen, aber auf Kosten der Verbindung und Entspannung? Was genau stört dich? Gibt es andere Lösungswege?

Ich wünsche dir entspannte und genussvolle Mahlzeiten.

Come and follow #Beziehungsalltag around

Danke für die Challenge an

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