Gute Nacht!

„Beziehung vor Erziehung im Alltag“
Tag 5 – Schlaf

aus der Insta-Challenge #beziehungsalltag

https://www.youtube.com/watch?v=UGD-tCEsBGk

Alle sind zum Umfallen müde, nur das Kind wird noch vom flackernden Bildschirm wach gehalten. „Leg jetzt endlich das Ding weg.“ Klappt gut, oder? Nicht.

Die digitale Gute-Nacht-Geschichte

Das (Vor-)Lesen und Zuhören zu fördern, geht natürlich vornehmlich über das Medium (ja, auch das gehört faktisch zu „den“ Medien) Buch. Das stärkt die Bindung, das Bedürfnis nach Nähe, die menschliche Interaktion. Ich liebe Bücher.

Aber, wie überall, bringt uns Schuld und Vorurteil hier nicht weiter.

Die Kinder gehen nicht gleich kaputt, wenn sie mit dem Tablett in der Hand einschlafen. Manche brauchen das vielleicht sogar, um von einem interaktiven Tag mit Menschen herunter zu kommen. Andere werden nur noch nervöser und gereizter, weil sie von der „Bilderflut“ überfrachtet sind.

Schau hin, was bei deinem Kind grad dran ist. Und wie es generell „tickt“. Manche brauchen ja nochmal richtig Auspowern vor dem Schlafen, andere müssen langsam in die Ruhe geführt werden.

Tatsächlich fällt es einem unserer Kinder wesentlich leichter, das digitale Gerät aus der Hand zu geben, wenn es Schlafenszeit ist. Das sanfte Co-Regulieren ist da relativ einfach.

Von strikten „ab 18 Uhr keine digitalen Geräte mehr“ Regelungen, halte ich persönlich nicht viel, weil ich einfach sehr für individuelle Lösungen bin. „Ab 17 Uhr analoge Spielestunde für alle“ hingegen fände ich sehr attraktiv. Erkennst du den Unterschied?

Auch digitale Geschichten können Verbindung schaffen. Gemeinsam kuscheln und einen Film schauen oder ein Hörbuch hören? Oder ein Buch mit parallelen digitalen Inhalten? Oder Buch mit CD? Es gibt soooooo viele Möglichkeiten.

Letztlich ist es deine Verantwortung, eure Termine am nächsten Morgen vorherzusehen und auf eine angemessene Schlafenszeit zu achten. Aber bedenke immer, dass auch du selbst zu unterschiedlichen Zeiten müde bist. So ist das auch bei deinem Kind.

Ideen zum Loslassen

  • Schalte den Nachtmodus, also den Filter ein, der das blaue Licht des Bildschirms rausfiltert. Zwar habe ich praktisch noch nicht so wirklich feststellen können dass es einen gravierenden Unterschied macht, aber besser ist es. Auf manchen Geräten verfälscht es aber so arg die Farbe, dass es keine Freude mehr macht, die Inhalte anzuschauen.
  • Effektiver finde ich das Herunterregeln der Bildschirmhelligkeit.
  • Schaffe begleitete Rituale, die auch die digitalen Medien und das Weglegen mit einbinden.
  • Gibt es einen „Schlafplatz“ für die Geräte? An der Ladestation zum Beispiel? Könnt ihr sie zusammen dort anstöpseln?
  • Nehmt die Geschichten mit ins Bett: 
    • erzählt sie nach oder erfindet sie weiter, 
    • singt die Lieder, 
    • zählt eure Lieblingsgeschichten oder Figuren auf, 
    • reflektiert die Inhalte …

Come and follow #Beziehungsalltag around

Danke für die Challenge an

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